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Inhaltsverzeichnis





















































































































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272 Seiten
broschiert
Bestellnr. 37228
14,90 Euro

Richard Templar – Die Regeln des Reichtums

Wäre es nicht großartig, immer so viel Geld zur Verfügung zu haben, dass Sie sich keine Sorgen mehr machen müssen? Genug für Ihr Traumhaus oder Ihr Traumauto – genug, um sich keine Gedanken mehr um Ausgaben machen zu müssen. Wie machen es die Reichen? Wie sind sie so reich geworden? War es nur Glück? Oder kennen sie etwas, was wir nicht kennen? Genau! Sie kennen die „Die Regeln des Reichtums”. Richard Templar, der Autor des Bestsellers „Die Regeln des Lebens”, stellt sie Ihnen in diesem Buch vor. In seinem unnachahmlich humorvollen Stil erläutert er, wie man reich wird – und bleibt. „Die Regeln des Reichtums” analysiert und liefert das Verhalten, die Einstellungen, den Lebensstil und das Wissen, die Sie brauchen, um reicher, glücklicher und wohlhabender zu werden.

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232 Seiten
broschiert
Bestellnr. 37227
24,90 Euro

Des Dearlove – Die Richard-Branson-Methode

Der britische Multimilliardär Richard Branson ist einer der erfolgreichsten Geschäftsleute der Welt – sein Unternehmen, die Virgin Group, eine der bekanntesten Marken auf dem Globus. Branson ist mehr als nur ein Geschäftsmann. Der Milliardär polarisiert. Früher wurde er als Hippie-Kapitalist bezeichnet, manche verglichen seine Geschäftsmethoden mit Freibeuterei. Der Abenteurer schert sich wenig um Konventionen. Wo liegt das Geheimnis dieses Erfolgs? Journalist Dearlove geht dieser Frage auf den Grund. Er zeichnet ein genaues Bild des charismatischen Unternehmers sowie seines facettenreichen Imperiums und kristallisiert die zehn Grundlagen für Bransons geschäftlichen Erfolg heraus. Lassen Sie sich von einem der erfolgreichsten Männer der Welt inspirieren!

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40 Seiten
ebunden
Bestellnr. 37222
9,90 Euro

Stuart R. Levine – Die 6 Grundlagen des Erfolgs

Sie wissen nicht, wo Sie zuerst hinfassen sollen? Ihr Tag könnte 48 Stunden haben? Sie fragen sich, wie manche Karriere und Privatleben erfolgreich unter einen Hut bringen? Stuart R. Levine gibt die Antwort in seinem Werk „Die 6 Grundlagen des Erfolgs”. Der Autor leitet eine international tätige Consulting-Firma und zählt unter anderem Microsoft und die Citigroup zu seinen Kunden. In vielen Jahren erfolgreicher Beratungstätigkeit identifizierte er die Bausteine des Erfolgs – die Verhaltensweisen und Methoden, die bestimmte Menschen erfolgreicher machen als andere. In seinem neuen Buch hat er diese Erkenntnisse zu sechs Grundlagen komprimiert und zeigt, wie man sie in der Praxis anwendet. Er erarbeitet ein Konzept, wie man seinen übervollen Arbeitsalltag in den Griff bekommt.

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168 Seiten
broschiert
Bestellnr. 37219
17,90 Euro

Kathleen Schienle – So erreichen Sie Ihre Ziele

Menschen mit klaren Zielen sind so erfolgreich, weil sie wissen, wohin sie gehen. Das Festlegen von Zielen ist eine mächtige Möglichkeit, die Leistung zu steigern. Tatsächlich erzielen Unternehmen mit Leistungsmanagement höhere Gewinne und Mitarbeiterleistung und eine weit branchenüberdurchschnittliche Produktivität – und das bei geringerer Mitarbeiterfluktuation.

Mit Kathleen Schienles „So erreichen Sie Ihre Ziele” eröffnen wir eine Reihe von handlichen Ratgebern rund um das Thema Unternehmenskultur. Der Leser erhält bewährte Ratschläge von den einflussreichsten unternehmerischen Köpfen der Welt sowie praxisorientierte Strategien und Tipps für den eigenen Erfolg im Berufsleben.

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304 Seiten
gebunden
Bestellnr. 37220
19,90 Euro

Harley Pasternak – Die 5-Faktor-Diät

Schon die Römer wussten: Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper. Denn wie können wir leistungsfähig im Berufs-(Leben) sein, wenn wir Körper und Gesundheit vernachlässigen? Aufwändige Diäten erweisen sich jedoch im Berufsalltag als kaum durchführbar und nachhaltig. Harley Pasternak, Diät- und Fitnessexperte aus USA, präsentiert in diesem Bestseller sein revolutionäres Konzept samt Kochrezepten. Hollywood-Größen wie Halle Berry und Orlando Bloom verdanken ihm ihre Traumfigur. Sein Geheimnis? Der Faktor 5. Ohne zu hungern und komplizierte Zubereitung essen Sie 5 schnelle, leckere Mahlzeiten pro Tag und absolvieren 5-mal die Woche kurze Trainingseinheiten – alles mühelos und höchst effizient. Vergessen Sie sinnloses Hungern mit Jojo-Effekt und folgen Sie dem Faktor 5!

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304 Seiten
gebunden mit SU
Bestellnr. 37154
22,90 Euro

Robert Scheinfeld – Raus aus dem Geld-Spiel!

Laufen Sie ständig vergeblich dem Geld hinterher? Zerfließt es Ihnen zwischen den Fingern, egal wie sehr sie sich auch anstrengen, es zu halten? Oder verfügen Sie über genügend Mittel, zahlen aber einen hohen Preis an Lebensqualität für Ihren Erfolg? Dann sind auch Sie ein Opfer des üblichen „Geld-Spiels”! Erfolgstrainer und Bestseller-Autor Robert Scheinfeld vermittelt Ihnen in seinem neuen Werk „Raus aus dem Geld-Spiel!” eine völlig neue Beziehung zu Geld – und eine bessere Art zu leben. Denn er zeigt auf, wie wir uns durch alte Denk- und Verhaltungsmuster immer wieder selbst ein Bein stellen – und wie wir diese Fallen endlich hinter uns lassen. Danach können Sie getrost die alte Angst um unbezahlte Rechnungen und Kontostand vergessen. Ab sofort machen Sie die Spielregeln!

REGEL 1

BEHALTEN SIE ES FÜR SICH.

Sie wollen lernen, die Regeln zu beachten. Sie haben sich auf den Weg gemacht zu einem Abenteuer, das Ihr Leben verändern kann, wenn Sie Ihre Mission annehmen. Sie suchen nach Möglichkeiten, positiver, glücklicher und erfolgreicher zu werden bei allem, was Sie tun. Es ist also nicht notwendig, irgendjemandem etwas davon zu verraten. Halten Sie sich bedeckt. Besserwisser sind nicht gefragt und nicht gern gesehen. So einfach ist das. Die erste Regel lautet daher: Behalten Sie es für sich.

Es mag Zeiten geben, da wollen Sie sich gern mit anderen Menschen über das, was Sie mit sich vorhaben, austauschen; Es ist nur natürlich, dass Sie jemandem auch einmal mitteilen wollen, was Sie bewegt. Aber nein – Sie sollten es nicht tun, und Sie werden es nicht tun. Ihre Umgebung soll es lieber selbst herausfinden, ohne von Ihnen mit der Nase darauf gestoßen zu werden. Sie halten das vielleicht für unfair, aber es ist fairer, als Sie glauben. Wenn Sie gleich alles ausposaunen, gehen die Leute bloß auf Abstand. Und das ist richtig so – keiner mag es, sich Predigten anhören zu müssen. Das ist so ähnlich wie mit den Rauchern, die sich das Rauchen abgewöhnt haben und nun auf Teufel komm raus versuchen, alle ihre Raucherfreunde zu bekehren. Das Problem ist, dass Ihre Freunde eben noch nicht so weit sind, aufhören zu wollen und Sie deshalb schnell als selbstgefällig, eingebildet oder, was noch schlimmer ist, als fanatischen Ex-Raucher ansehen. Solche Leute mögen wir alle nicht.

KEINE PREDIGTEN, KEINE WERBUNG, KEIN WORT ÜBER DIESES BUCH.

Die erste Regel lautet ganz einfach: Keine Predigt, keine Werbung, kein Missionieren und In-die-Welt-Hinausposaunen – am besten kein Wort darüber.

Wenn sich Ihre Lebenseinstellung verändert und die Leute Sie fragen, was Sie tun oder getan haben, um das zu erreichen, sagen Sie einfach, es sei nichts Besonderes, Sie seien „heute einfach nur gut drauf “, und Sie werden sehen, dass Sie sich besser oder glücklicher, lebendiger oder fröhlicher fühlen. Es nicht nötig, mehr ins Detail zu gehen, denn das interessiert die Leute sowieso nicht wirklich. Es wäre sogar das Gegenteil dessen, was die Leute hören wollen. Es ist so ähnlich wie mit der Frage: „Wie geht es Ihnen? “ Alle wollen eigentlich nur hören, dass es Ihnen „gut“ geht, ob es nun stimmt oder nicht. Selbst wenn Sie seelisch gerade in einem tiefen Loch stecken, will niemand eine ernsthafte, differenzierte Antwort hören, denn das würde ja bedeuten, dass man sich mit Ihrer Antwort beschäftigen und näher auf sie eingehen muss. Und das wäre für ein locker hingeworfenes „Na, wie geht’s?“ zu viel. Was die Leute hören wollen, ist die Antwort „gut“. Dann können sie problemlos auf ihr eigentliches Anliegen zu sprechen kommen. Sobald Sie nicht einfach nur „gut“ antworten, sondern Ihr Herz ausschütten, geht jeder schnell auf Abstand.

So ähnlich ist es auch mit diesen Regeln. Da es sowieso niemand wirklich wissen will, schweigen Sie lieber. Woher ich das weiß? Weil ich in meinem Buch Die Regeln der Arbeit, das viele Menschen dazu befähigt hat, ohne Trickserei am Arbeitsplatz erfolgreicher zu werden, dasselbe empfohlen habe und gesehen habe, dass es wirkt. Machen Sie einfach so weiter, praktizieren Sie es in aller Stille und leben Sie Ihr Leben gemütlich und glücklich, ohne jemanden irgendetwas zu sagen.

REGEL 2

ÄLTER WERDEN HEISST NICHT AUTOMATISCH, KLÜGER WERDEN.

Die Annahme, dass wir mit fortschreitendem Alter immer klüger werden, stimmt, fürchte ich, so nicht. Die Regel ist eher, dass wir so dumm bleiben, wie wir sind und immer noch jede Menge Fehler machen. Es sind nur immer neue, andere Fehler. Natürlich lernen wir alle aus Erfahrung und werden dieselben Fehler nicht unbedingt zweimal machen, aber es gibt eine Menge anderer Fettnäpfchen, die nur darauf warten, dass wir in sie hineintappen. Das Geheimnis besteht darin, das zu akzeptieren und sich nicht verrückt zu machen, wenn Sie neue Fehler begehen. Die Regel lautet: Seien Sie nachsichtig mit sich selbst, wenn Sie etwas vermasselt haben. Machen Sie sich keine Vorwürfe und akzeptieren Sie es als Teil der Erfahrung, dass älter werden nicht automatisch klüger werden heißt.

Hinterher ist man immer schlauer und sieht genau, was man falsch gemacht hat, aber wir Menschen können nicht alle Probleme voraussehen. Weisheit bedeutet nicht, keine Fehler mehr zu machen, sondern zu lernen, wie man hinterher mit heiler Haut und intakter Würde aus dem Schlamassel herauskommt.

Solange wir jung sind, denken wir, nur die alten Menschen würden älter. Dabei betrifft es uns alle, und wir haben keine andere Wahl, als es anzunehmen und das Beste daraus zu machen. Was wir auch tun, wie wir auch leben, wir werden immer älter. Das ist eine Tatsache. Und je älter wir werden, desto schneller scheint der Alterungsprozess fortzuschreiten. Sehen Sie es so: Je älter Sie werden, in umso mehr Bereichen haben Sie bereits Erfahrungen mit Fehlern gesammelt. Es wird immer neue Bereiche geben, in denen wir noch keine Erfahrung und keine Richtschnur haben und Mist bauen oder überreagieren. Je flexibler wir sind, je abenteuerlustiger, je lebensbejahender, umso mehr neue Straßen können wir entdecken und erobern – Fehler natürlich inbegriffen.

WEISHEIT BEDEUTET NICHT, KEINE FEHLER MEHR ZU MACHEN, SONDERN ZU LERNEN, WIE MAN HINTERHER MIT HEILER HAUT UND INTAKTER WÜRDE AUS DEM SCHLAMASSEL HERAUSKOMMT.

Es genügt, zurückzuschauen, zu verstehen, was falsch gelaufen ist und sich zu bemühen, dieselben Fehler nicht noch einmal zu machen; viel mehr können wir nicht tun. Die Regeln, die für Sie gelten, gelten auch für alle anderen um Sie herum. Auch sie werden alle älter. Und nicht unbedingt klüger. Wenn Sie das akzeptieren, sind Sie verständnisvoller und liebevoller – sich selbst und den anderen gegenüber.

Der Spruch „Die Zeit heilt viele Wunden“ stimmt tatsächlich. Vieles wird besser, je älter man wird. Je mehr Fehler Sie schon gemacht haben, umso weniger neue werden Sie machen. Die gute Nachricht ist: Je mehr Fehler Sie schon in jungen Jahren gemacht und verarbeitet haben, desto mehr Lehrgeld bleibt Ihnen später wahrscheinlich erspart. Das ist der tiefere Sinn des Jungseins: Es bietet einem die Chance, so viele Fehler wie möglich zu machen und zumindest die schon einmal hinter sich zu bringen.

REGEL 3

AKZEPTIEREN SIE, WAS NICHT MEHR ZU ÄNDERN IST.

Menschen machen Fehler, manchmal sehr schwere Fehler. Oft handelt es sich dabei nicht um absichtliche oder persönliche Fehltritte. Manchmal wissen die Leute einfach gar nicht, was sie da anrichten. Das bedeutet, wenn sich früher jemand Ihnen gegenüber schlecht benommen hat, war es bestimmt nicht immer böse gemeint, sondern derjenige war eben genauso naiv, dumm und menschlich, wie wir alle es manchmal sind. Wahrscheinlich gab es schon bei Ihrer Erziehung Fehler, oder jemand hat plötzlich mit Ihnen Schluss gemacht oder so – nicht, weil die Betreffenden Ihnen wehtun wollten, sondern weil sie es nicht besser wussten.

Wenn Sie wollen, können Sie alle Gefühle wie Groll, Ärger oder Reue begraben. Sie können akzeptieren, dass Sie ein wunderbares menschliches Wesen sind, und das wegen all der schlechten Dinge, die Ihnen widerfahren sind, nicht trotzdem. Was geschehen ist, ist vorbei und Sie müssen lernen, nach vorne zu blicken. Verwenden Sie in diesem Zusammenhang nicht die Worte „gut“ oder „schlecht“. Ich weiß, manches davon war richtig schlecht für Sie, aber nicht die Handlungen an sich sind schlecht, sondern das, was sie in uns auslösen. Man kann sich von all diesen Dingen herunterziehen lassen, sich innerlich wie von einer Säure auffressen lassen, bis sie einen bitter, hasserfüllt und sogar krank machen. Besser ist, Sie trennen sich von diesen schlimmen Vorstellungen, werten sie als sinnvolle, charakterbildende Erfahrung und daher als im Allgemeinen eher gut denn schlecht.

Ich persönlich hatte, zumindest wie es schien, eine ziemlich verkorkste Kindheit und war deshalb eine Zeitlang innerlich voll Bitterkeit. Wann immer ich mich selbst als schwach, mutlos oder schlecht erzogen empfand, gab ich meiner schwierigen Kindheit die Schuld. Es ist so leicht, das zu tun. Aber sobald ich akzeptierte, dass Geschehenes nun mal geschehen war und dass es allein meine Entscheidung war, zu vergeben und mich stattdessen besser um meine Zukunft zu kümmern, wurde auf einmal alles viel besser und erträglicher. Eines oder mehrere meiner Geschwister konnten diesen Weg nicht wählen, sie trugen ihren Groll mit sich herum, bis er sie überschwemmte.

WAS GESCHEHEN IST, IST VORBEI UND SIE MÜSSEN LERNEN, NACH VORNE ZU BLICKEN.

Für mich persönlich war es wesentlich, wenn ich mehr aus meinem Leben machen wollte, alle negativen Umstände als wichtigen Teil meiner Persönlichkeit anzunehmen und dann weiterzugehen. Ich wollte sogar erreichen, dass sie mir Kraft für die Zukunft geben und mich so positiv beeinflussen, dass ich mir ein Leben ganz ohne sie gar nicht mehr vorstellen kann. Inzwischen bin ich so weit, dass ich, wenn ich wählen dürfte, an meinem Leben gar nichts mehr ändern würde. Sicher war es für mich als Kind, wenn ich zurückblicke, alles andere als leicht, dieses Leben so führen zu müssen, aber es hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Ich glaube, der Wendepunkt meiner inneren Einstellung trat in dem Moment ein, in dem mir klar wurde, dass die Leute, die mir „Unrecht getan“ hatten, selbst wenn sie heute vor mir stünden, alle miteinander nichts mehr tun oder ändern könnten. Auch sie müssten sich damit abfinden, dass das Geschehene nicht zu ändern ist, dass es kein Zurück gibt. Schauen wir also nicht mehr zurück, sondern nach vorne. Machen Sie das zu Ihrem Motto – nach vorne schauen, nicht stehen bleiben.

REGEL 4

AKZEPTIEREN SIE SICH SO, WIE SIE SIND.

Wenn Sie sich einmal damit abgefunden haben, dass das Vergangene vorbei ist, dann können Sie sich endlich so sehen, wie Sie heute dastehen. Sie können nicht zurückgehen und alles ungeschehen machen, also müssen Sie mit dem zurechtkommen, was Sie haben. Ich meine damit nichts New-Age-Mäßiges wie „liebe Dich selbst“ – das ist mir viel zu hoch. Nein, fangen wir erst einmal mit dem Einfachen an: Lernen Sie, sich zu akzeptieren. Sich anzunehmen ist relativ einfach, denn es bedeutet nichts weiter, als sich so zu nehmen, wie man ist. Sie müssen nichts an sich ändern, sich nicht verbessern oder gar nach Perfektion streben. Ganz im Gegenteil. Sie müssen sich nur annehmen.

SIE MÜSSEN NICHTS AN SICH ÄNDERN, SICH NICHT VERBESSERN ODER GAR NACH PERFEKTION STREBEN. GANZ IM GEGENTEIL. SIE MÜSSEN SICH NUR ANNEHMEN.

Das bedeutet, dass Sie auch all Ihre Pickel, den Gefühlswirrwarr, Ihre Laster, Schwächen, usw. akzeptieren sollten. Es bedeutet nicht, dass wir mit all unseren Unzulänglichkeiten zufrieden sein müssen oder uns auf unseren Lorbeeren ausruhen und ein moralisch fragwürdiges Leben führen dürfen. Es bedeutet nur, dass wir uns zunächst einmal so annehmen müssen, wie wir sind, um dann darauf aufbauen zu können. Wir wollen uns nicht schlecht machen, nur weil wir nicht mit allen unseren Eigenschaften zufrieden sind. Doch, wir können eine Menge an uns ändern, wenn wir nur wollen, aber dazu komme ich später. Noch sind wir erst bei Regel Nummer 4.

Dies ist eine der Grundregeln, zu denen es keine Alternative gibt. Wir müssen uns so annehmen, wie wir sind – als das Ergebnis all dessen, was uns passiert ist. Es ist ganz einfach so. Sie sind, wie ich, wie wir alle, ein Mensch. Das bedeutet, dass Sie ziemlich vielschichtig sind. Sie sind voller Wünsche, Ängste, Sünden, Kleinlichkeit, Fehlern aller Art, schlechter Laune, Unhöflichkeit, Wankelmütigkeit, Zögerlichkeit und Eintönigkeit. Das ist es, was ein menschliches Wesen so großartig macht, seine Vielschichtigkeit. Niemand von uns ist perfekt und wird es je sein. Wir können nur mit dem arbeiten, was wir zur Verfügung haben und wer wir sind, und dann können wir uns jeden Tag neu entscheiden, wo und wie wir uns bessern wollen. Das ist alles, was von uns verlangt wird – diese Entscheidung zu treffen. Wach zu sein, bewusst zu leben, bereit zu sein, das Richtige zu tun. Und zu akzeptieren, dass es auch Tage gibt, an denen man es nicht schafft. An manchen Tagen werden Sie, wie wir alle, nicht viel bewegen. Das ist nicht so schlimm, lassen Sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Rappeln Sie sich wieder auf und fangen Sie noch mal von vorne an. Akzeptieren Sie, dass Sie es manchmal nicht schaffen werden und dass auch Sie ‚nur’ ein Mensch sind.

Ich weiß sehr wohl, wie schwer einem das oft fällt, aber wenn Sie sich einmal dafür entschieden haben, die Regeln zu beachten, sind Sie schon auf dem richtigen Weg. Hören Sie auf damit, die Schuld bei sich zu suchen und sich selbst das Leben schwer zu machen. Nehmen Sie sich lieber so an, wie Sie sind. Sie tun gerade Ihr Bestes, was Sie tun können, also gratulieren Sie sich zu diesem Entschluss und machen Sie so weiter.

REGEL 5

ERKENNEN SIE, WAS WICHTIG IST – UND WAS NICHT.

Was zählt eigentlich, was ist wirklich wichtig? Wichtig ist, dass Sie hier sind, dass sie höflich und rücksichtsvoll sind. Wichtig ist, dass Sie jeden Tag durchs Leben gehen, ohne jemanden ernsthaft zu beleidigen oder zu verletzen. Wichtig ist nicht, immer den neuesten technischen Schnickschnack zu besitzen.

Damit Sie mich nicht falsch verstehen – ich habe nichts gegen Technik. Ich besitze sogar jede Menge neumodischen Kram. Ich verlasse mich erstens nur nicht allzu sehr darauf und sehe die Sachen zweitens eher als nützliche Werkzeuge an, nicht so sehr als Erfüllung, als Statussymbol oder Heilsbringer.

Was zählt, ist, etwas Nützliches mit seinem Leben anzufangen. Bloß aus Langeweile einkaufen zu gehen, das zählt nicht. Natürlich dürfen Sie es sich gönnen, einkaufen zu gehen, aber gewöhnen Sie sich an, zwischen wichtigen und unwichtigen, wirklichen und unwirklichen, wertvollen und weniger wertvollen, nützlichen und weniger nützlichen Gegenständen und Handlungen zu unterscheiden. Das heißt nicht, dass Sie Hals über Kopf auswandern und in irgendeinem mückengeplagten Sumpfgebiet mit den Eingeborenen leben und sich dabei die Malaria holen sollen – obwohl das an sich durchaus eine wertvolle Erfahrung wäre. Sie müssen es aber nicht so extrem treiben, Sie können auch vieles andere tun, was Ihrem Leben Bedeutung gibt.

Ich meine, die Regel besagt, dass Sie nach dem suchen sollten, was für Sie selbst, für Ihr Leben Bedeutung hat und Ihr Leben so einrichten sollten, dass Sie mit dem Thema, dem Sie Ihr Leben widmen wollen, glücklich werden (siehe Regel Nr. 6). Ich spreche nicht von langfristigen, bis ins Detail ausgearbeiteten Plänen. Es bedeutet nur, dass Sie in etwa wissen, wohin Sie gehen und was Sie tun wollen. Dass Sie eher wach als verschlafen durchs Leben gehen. Tim Freke, ein Autorenkollege, nennt diesen Zustand „lucid living“ („bewusst leben“) – ein perfekter Ausdruck für das, was ich meine.

Es gibt ein paar Dinge im Leben, die wichtig sind – und viele andere, die es nicht sind. Es ist nicht zu viel verlangt, das eine vom anderen zu unterscheiden. Es gibt wesentlich mehr unwichtige als wichtige Dinge. Ich will damit nicht sagen, dass wir in unserem Leben nichts Triviales anfangen dürften – das dürfen wir natürlich, und es ist auch nicht das Problem. Wir sollten nur darauf achten, Triviales und Wichtiges nicht zu verwechseln. Sich Zeit für Freunde und Verwandte zu nehmen, ist wichtig, die neueste Seifenoper im Fernsehen zu sehen, nicht. Es ist wichtig, Ihre Schulden zurückzuzahlen, aber unwichtig, welches Waschpulver Sie kaufen. Es ist wichtig, unsere Kinder gesund zu ernähren und ihnen die wirklichen Werte beizubringen, nicht, sie in Designerklamotten zu stecken. Ich denke, Sie verstehen, was ich meine. Überlegen Sie sich, was von dem, was Sie tun, wirklich wichtig ist – und tun Sie mehr davon.

ES GIBT EIN PAAR DINGE IM LEBEN, DIE WICHTIG SIND – UND VIELE ANDERE, DIE ES NICHT SIND.

REGEL 6

STELLEN SIE IHR LEBEN IN DEN DIENST EINER SACHE.

Um zu wissen, was für Sie wichtig ist und was nicht, müssen Sie wissen, welchem Ziel Sie Ihr Leben widmen wollen. Hier gibt es natürlich keine richtigen oder falschen Antworten, denn es ist eine sehr persönliche Entscheidung – aber es ist wirklich gut, eine Antwort darauf zu wissen – besser, als keine zu wissen.

In meinem eigenen Leben habe ich mich selbst, zum Beispiel, hauptsächlich für zwei Dinge interessiert: a) meinen Geist oder meine Seele (denn jemand hat mir erzählt, wenn ich glaubte, ich könnte nur meinen Geist oder meine Seele, nicht aber meinen Körper mit ins Jenseits nehmen, dann sollte ich mich um diese beiden kümmern); b) meine seltsame Kindheit. Ersteres ist, zumindest in meinen Augen, keine religiöse Frage. Es hat nur etwas in mir zum Klingen gebracht, etwas in mir angerührt. Ich dachte: Was auch immer es ist, das ich mit mir nehmen darf, ich sollte vorher noch etwas daran arbeiten. Ich sollte sicher sein können, dass es mein Bestes ist, was ich mitnehme. Das brachte mich ins Grübeln. Wie, um alles in der Welt, fängt man das an? Ich habe bis heute keine Antwort auf diese Frage gefunden. Ich habe vieles entdeckt und herumexperimentiert, gelernt und Fehler gemacht, war ein Sucher und Gefolgsmann, habe gelesen und beobachtet und mein ganzes Leben lang mit diesem großen Problem gerungen. Wie schafft man es, sein Leben stetig zu verbessern? Die einzige Schlussfolgerung, zu der ich gekommen bin, ist, mein Leben so anständig wie möglich zu führen, so wenig Schaden wie möglich anzurichten und jeden, mit dem ich in Berührung komme, mit Respekt und Würde zu behandeln. Das ist etwas, dem ich mein Leben widmen kann, und es funktioniert für mich.

Jetzt zu der zweiten Sache: Wie kommt es, dass meine ungewöhnliche Kindheit den Anlass für mein zweites Lebensziel darstellt? Nun, da ich so eine ‚unglückliche’ Kindheit hatte und mich dafür entschieden habe, dies eher als Ansporn denn als dauerhaften Nachteil anzusehen, bin ich mir deutlich bewusst, dass es auch viele andere Menschen gibt, die das Gefühl der Ohnmacht gegenüber ihrer eigenen Vergangenheit abschütteln wollen. Diesem Thema möchte ich ebenfalls mein Leben widmen. Es klingt vielleicht verrückt, vielleicht bin ich ja auch etwas ‚verrückt’. Aber so habe ich wenigstens etwas, auf das ich mich konzentrieren kann, etwas, das (für mich) zählt.

Nichts von alledem ist wirklich bedeutend, und ich laufe nicht mit der Botschaft „Templar sieht den Sinn des Lebens in …“ auf der Stirn herum. Es ist eher so, dass ich tief in mir etwas habe, auf das ich meine Aufmerksamkeit immer wieder neu richten kann. Es ist eine Messlatte, an der ich ablesen kann, wie es mir geht, was ich tue und wohin ich gehe. Sie brauchen es ja nicht hinauszuposaunen. Sie brauchen es niemandem zu sagen (siehe Regel Nr. 1). Sie brauchen es sich nicht einmal in allen Einzelheiten auszumalen. Eine kleine innere Notiz, eine Art Auftragsbeschreibung, genügt. Walt Disneys Mission, zum Beispiel, ist es, „Menschen glücklich zu machen.“ Entscheiden Sie sich, welchem Thema oder welcher Mission Sie Ihr Leben widmen wollen. Dann wird alles andere viel einfacher.

ES IST EINE MESSLATTE, AN DER ICH ABLESEN KANN, WIE ES MIR GEHT, WAS ICH TUE UND WOHIN ICH GEHE.

REGEL 7

DENKEN SIE FLEXIBEL.

Sobald Ihr Denken feste, konkrete Gestalt annimmt, haben Sie den Kampf verloren. Wenn Sie denken, Sie haben alle wichtigen Antworten gefunden, können Sie genauso gut aufgeben. Wer nur in festen Bahnen denkt, ist selbst schon ein Teil der Vergangenheit.

Um das Meiste aus Ihrem Leben zu machen, müssen Sie sich alle Optionen offen halten; Sie müssen flexibel denken und leben. Sie sollten jederzeit für alles gewappnet sein – der große Sturm kommt fast immer dann, wenn Sie gar nicht damit rechnen. Wenn Sie sich mit einem festen Rahmen umgeben haben, kann Unvorhergesehenes Sie leicht erschüttern und aus der Fassung bringen. Vielleicht müssen Sie Ihr Denken detailliert überprüfen, um zu verstehen, was ich meine. Flexibel denken ist so ähnlich wie kämpfen – Sie müssen jederzeit damit rechnen, dass Sie sich ducken und ausweichen, sich fließend bewegen und zur Seite springen müssen. Betrachten Sie das Leben nicht als Ihren Feind, sondern als einen freundlichen Sparringspartner. Wenn Sie flexibel agieren, macht das Sparring Spaß. Wenn Sie aber fest auf Ihrer Position beharren, kann es sein, dass Sie ganz schön herumgeschubst werden.

BETRACHTEN SIE DAS LEBEN NICHT ALS IHREN FEIND, SONDERN ALS EINEN FREUND-LICHEN SPARRINGSPARTNER.

Wir alle haben feste Denkschemata im Leben. Wir bezeichnen uns gern als dies oder das und sind stolz auf unsere Ansichten und Überzeugungen. Wir alle haben eine Zeitung, auf die wir abonniert sind, sehen gerne dieselbe Art Fernsehprogramme oder Filme, gehen jedes Mal in dieselben Geschäfte, essen gern dieselben Speisen und kleiden uns auf eine bestimmte Art. Gegen all das ist nichts zu sagen. Aber wir berauben uns dadurch aller anderen Möglichkeiten, wir werden langweilig, starr und stur – und werden deshalb ganz schön herumgestoßen.

Sie sollten das Leben als eine Reihe von Abenteuern sehen. Jedes dieser Abenteuer ist eine Chance, Spaß zu haben, etwas zu lernen, die Welt zu entdecken, Ihren Erfahrungsschatz zu bereichern, neue Freunde zu gewinnen und Ihren Horizont zu erweitern. Wenn Sie sich diesen Abenteuern verschließen, dann werden Sie irgendwann tatsächlich … verschlossen.

Wann immer Ihnen die Gelegenheit geboten wird, ein Abenteuer zu erleben, Ihr Denken zu verändern, aus sich herauszugehen, tun Sie es und sehen Sie selbst, was passiert. Wenn Sie dieser Gedanke ängstigt, denken Sie daran, dass Sie später immer noch in Ihre Muschel zurückkehren können, wenn Sie wollen.

Aber selbst dieses Ja zu jeder neuen Gelegenheit ist nicht absolut zu nehmen, denn auch das wäre ja unflexibel. Die wahrhaft beweglichen Denker wissen, wann sie nein sagen wollen, genauso, wie sie wissen, wann sie ja sagen wollen.

Wenn Sie wissen wollen, wie flexibel Ihr Denken wirklich ist, gebe ich Ihnen hier ein paar Testfragen: Sind die Bücher, die neben Ihrem Bett liegen, dieselbe Art Bücher, die Sie schon immer lesen? Haben Sie sich schon mal dabei ertappt, dass Sie sich gesagt haben: „Ich kenne solche Leute nicht“, oder: „Ich gehe da nicht hin“? Wenn ja, dann wird es vielleicht Zeit für Sie, Ihren Horizont zu erweitern und die Scheuklappen abzunehmen.

REGEL 8

INTERESSIEREN SIE SICH FÜR IHRE UMGEBUNG.

Vielleicht wundern Sie sich, warum diese Regel jetzt schon auftaucht und nicht erst später, wenn es um die Welt geht. Nun, aus dem Grund, weil es hier um Sie geht. Ihr Interesse an der Welt um Sie herum hilft nicht so sehr der Welt, sondern dient vielmehr Ihrer eigenen Entwicklung. Ich verlange nicht von Ihnen, dass Sie sich ständig die Nachrichten ‚reinziehen’, aber durch Lesen, Hören und Sprechen halten wir Verbindung zu dem, was um uns herum geschieht. Erfolgreiche „Regelbefolger“ lassen sich nicht durch das Auf und Ab ihres eigenen Lebens zum Stocken bringen, sie leben nicht wie unter einer Glocke. Machen Sie es zu Ihrer Aufgabe, zu wissen, was in der Welt los ist – was alles läuft an Events, in Musik, Mode, Wissenschaft, Film, Essen, Verkehr – selbst im Fernsehen. Erfolgreiche „Regelspieler“ können über alles mitreden, weil sie an dem, was vor sich geht, interessiert sind. Man muss nicht immer den neuesten Schnickschnack besitzen, aber man sollte zumindest eine ungefähre Vorstellung haben, was sich alles ändert, was neu ist und was gerade los ist, nicht nur in Ihrer Gemeinde, sondern auch woanders in der Welt.

Was Sie davon haben? Nun, erstens macht es Sie als Menschen interessanter, und zweitens hält es Sie jung. Neulich, im Postamt, habe ich eine ältere Frau gesehen, die sich über Geheimzahlen aufregte: „PIN-Nummer, PIN-Nummer, was soll das, was soll ich denn in meinem Alter noch mit so was?“ Die kurze Antwort ist, dass auch sie in ihrem Alter ihre Geheimzahl wissen muss, um ihre Rente abheben zu können. Aber es steckt mehr dahinter. Es ist sehr einfach, sich zu sagen: „Ich habe so etwas noch nie gemacht, also muss ich jetzt nicht mehr damit anfangen.“ Wenn wir so denken, dann versäumen wir wirklich viel.

Die glücklichsten, ausgeglichensten, erfolgreichsten Menschen sind die, die regelmäßig an irgendetwas teilnehmen. Sie sind ein Teil der Welt, nicht abgeschnitten von der Welt. Die interessantesten, anregendsten Menschen sind doch die, die sich für alles, was um sie herum passiert, interessieren. Neulich habe ich eines Morgens zufällig den Leiter des amerikanischen Gefängnisdienstes im Radio-Interview gehört. Er sprach über die Strafrechtsreform, ein Thema, das mich persönlich nicht interessiert (ich kenne niemanden, der drüben in Haft sitzt). Sie könnten jetzt sagen, dass ich über die Zustände in amerikanischen Gefängnissen genauso wenig Bescheid wissen muss wie die alte Dame über PIN-Nummern, aber ich fand den Beitrag interessant und anregend. Und das kann doch nicht schlecht sein.

IHR INTERESSE AN DER WELT UM SIE HERUM HILFT NICHT SO SEHR DER WELT, SONDERN DIENT VIELMEHR IHRER EIGENEN ENTWICKLUNG.