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Ich träume so leise von dir


Ich träume so leise von dir



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Beschreibungen

Anlässlich des 60. Todestages der populären jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler erscheint dieses ungewöhnliche, bemerkenswerte Album. Die anspruchsvolle Lyrik der Autorin wird hier mit modernen Mittel vertont – eine Verbindung, die in ihrer Ausprägung an Bands wie U2 oder Coldplay denken lässt. Zahlreiche deutsche Sängerinnen singen und interpretieren Lasker-Schülers Gedichte und übersetzen ihre schwärmerische Atmosphäre in neuartige Melodien und Lied-Kompositionen.

Mieze > Die Sängerin der Berliner Band MIA ("Mein hungriges Herz") gilt als charismatische Frontfigur und Ikone der Neuen Deutschen Popmusik.

Miriam Piehlau > Die TV-Moderatorin gehörte zum Gründungsteam des interaktiven Senders Giga TV und prägte zwischen 2002 und April 2005 das tägliche Nachmittagsmagazin "taff" auf Pro7.

Katja Riemann > Sie ist Autorin, Musikerin und eine der renommiertesten deutschen Schauspielerinnen. Nach großen Erfolgen wie "Der Bewegte Mann" und "Rosenstraße" war sie zuletzt in "Bergkristall" zu sehen.
'Ich bin in Theben (Ägypten) geboren, wenn ich auch in Elberfeld zur Welt kam im Rheinland. Ich ging bis elf Jahre zur Schule, wurde Robinson, lebte fünf Jahre im Morgenlande, und seitdem vegetiere ich'. So beschreibt Else Lasker-Schüler in der von Kurt Pintus herausgegebenen Lyrikanthologie 'Menscheitsdämmerung' als Fünfzigjährige ihr Leben. -Die poetische Kraft für ihr stark autobiographisch geprägtes Werk zog Else Lasker-Schüler aus ihren Wurzeln im assimilierten, liberalen jüdischen Bürgertum im westfälischen Elberfeld, wo sie 1869 zur Welt kam. Während ihrer ersten Ehe mit dem Arzt Berthold Lasker nahm sie in Berlin Zeichenunterricht und erlebte in fortschrittlichen literarischen und weltanschaulichen Kreisen ihre intellektuelle Befreiung. Mit ihrem zweiten Mann Herwarth Walden, dem Gründer des "Sturm", kämpfte sie an der Spitze der Avantgarde für die Moderne im Berlin der Kaiserzeit. Dabei stellte sie ihr untrügliches künstlerisches Urteil in Gedichten und Prosaportraits unter Beweis, die sie u.a. über Oskar Kokoschka, Franz Marc, Georg Trakl und Gottfried Benn verfasste. Nach ihrer Scheidung von Walden lebte Lasker-Schüler als freie Künstlerin in Berlin. 1933 verließ sie Deutschland nach tätlichen Angriffen und emigrierte zunächst in die Schweiz. Mit dem von ihr gegründeten Vortragskreis "Der Kraal" versuchte sie noch einmal, inmitten des von Aufständen zerrissenen Landes und angesichts des Untergangs ihrer Welt in Europa, einen neuen Freundeskreis um sich zu bilden. Die letzten Jahre bis zu ihrem Tod 1945 verbrachte sie in Jerusalem.

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