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e-Book mit Ersterscheinung im Jahre 2015


Autor:

Michael Bauer / 92224 Amberg (Oberpfalz – Deutschland)


Verlag:

Michael Bauer – Lifecollege, 92224 Amberg ISBN 978-3-944803-53-1.

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Detailarbeit am Beispiel Geld


Im Grunde bin ich der Meinung, wahren Reichtum gibt es nur im Herzen, im Gefühl. Trotzdem bin ich auch materialistisch veranlagt, warum auch nicht?!

Wir haben das Thema Geld ja nun schon mehrmals angeschnitten und sind darauf gekommen, dass Menschen, die ihren Selbstwert nur über Geld definieren, wohl ein unbewusstes Problem mit sich herumtragen. Ebenso die Menschen, welche reichen Menschen (hier monetär gesehen) alles neiden und eben diesen pauschal unterstellen, „Verbrecher“, „moralisch nicht sauber“ zu sein. Nun, letztlich läuft es wohl immer auf das Gleiche heraus. Jedoch möchte ich hier eine ganz bestimmte Sichtweise herausgreifen, die relativ viele Menschen zu haben scheinen, um die es in diesem Kapitel gehen soll.

Manche Menschen sind unbewusst der Meinung, Geld sei etwas „Schlechtes“ oder würde etwas Negatives „anhängen“. Vielleicht wurden dem ein oder anderen ja Pauschalisierungen eingetrichtert wie:


• Alle Reichen sind Verbrecher.

• Zum reich Sein muss man in die jeweiligen Kreise hineingeboren worden sein.

• Reich sind die Anderen.

• Uns steht das nicht zu.

• Geld macht unglücklich.

• Wenn du Geld hast, hast du keine wahren Freunde.


Sie ahnen es bereits: Diese Menschen unterliegen negativen Glaubensmustern. Ein Detail solcher Glaubensmuster kann jedoch enorm hartnäckig sein und wird zudem als solches oft auch nicht treffend erkannt. Die Folge davon ist, dass es unterschwellig weiter wirkt und nicht in der Art und Weise aufgelöst wird, wie es wohl nötig wäre, um sich in positiver Art und Weise dem Geldverdienen zuwenden zu können. Es geht hier um die Energie des Geldes. Im Allgemeinen ist gängige Lehrmeinung: Die Energie des Geldes ist neutral. Das heißt, Geld unterliegt weder negativen noch positiven Schwingungen und ist einfach nur Geld – eben Mittel zum Zweck.

Dies ist einerseits vollkommen richtig, und genau betrachtet ist Geld doch auch nichts anderes als: 


• bedrucktes Papier.

• Prägungen auf diversen Metallen.

• virtuelle Zahlen auf Papier, im Computer o. ä.


Streng betrachtet gibt es noch nicht einmal einen realen Gegenwert all des Geldes, welches im Umlauf ist. 

Geld hin, Geld her, manche Menschen scheinen es unbewusst irgendwie abzulehnen (sicherlich, auch dies ist ein Glaubensmuster), und egal wie tief diese Menschen auch mit der Thematik dieses Glaubensmuster arbeiten, sie beharren auf der Meinung, Geld hätte eine negative Energie. Und genau aus diesem Grunde lehnen sie (unbewusst) Geld bzw. monetären Reichtum ab. Nun, das wäre ja nun auch nicht weiter schlimm, jeder nach seiner Fasson, jeder wie er gerne möchte...

Nur, ohne Geld zu leben funktioniert in dieser, unserer Welt nicht - und so haben diese Menschen irgendwann ein Problem 


• mit der Beschaffung von Geld für notwendige Dinge.

• mit der Bezahlung diverser Rechnungen.

• mit Menschen, welche Geld durchaus als etwas Positives betrachten und es sogar anhäufen.

• mit dem Aufbau des Grundsystems unseres sozialen Zusammenlebens.

• Etc.


Was also ist es, dass diese Menschen Geld in ihrem tiefsten Inneren mit solch einer negativen Energie belasten? Wenn man diesem Glaubensmuster etwas tiefer auf den Grund geht, kommen oft Werte zum Vorschein, in etwa durch Aussagen wie:


• Global betrachtet gibt der Mensch Billionen von Dollar für die Rüstungsindustrie, Kriege etc. aus.

• Es gibt sehr große Budgets für die Erkundung des Weltalls etc.

• Der Mensch ist in der Lage, von Satelliten aus und mit riesigen Objektiven die Gänseblümchen im Garten der Person XY zu zählen.

• ... aber für die globale Abdeckung der Versorgung mit Grundnahrungsmitteln etc. scheint es keine durchführbare Lösung zu geben...


Und aus diesem Hintergrund heraus glauben diese Menschen nicht, dass es sich nur um ein Muster handelt bzw. schieben ihr Wertebewusstsein vor dieses Muster - und somit einen Riegel vor die eigene Bereicherung. Wie also nun wieder herauskommen aus diesem „Kreisel“ der negativen Bewertung des Geldes?

Sie werden es sicher schon ahnen... Genau!

Sobald sich diese Menschen dessen bewusst sind, dass niemandem geholfen ist, wenn sie Geld nur ablehnen, bröckelt auch der letzte Widerstand und es können gezielt Ziele und Ressourcen mobilisiert werden. Haben diese Menschen erst einmal verstanden, dass sie ihre Werte evtl. noch besser durchsetzen bzw. leben können, wenn sie selbst über genügend Geld verfügen oder in der Lage sind, dieses zu rekrutieren, so sind sie in der Lage, diesbezüglich eine gewaltige Motivation zu entwickeln, sprich Energien freizusetzen...

Oftmals gibt es da noch eine unterschwellige Angst, welche wiederum auf einem erneuten Glaubensmuster beruht, nämlich: Geld verändert die Menschen negativ. 

Und so haben sie Angst vor ihrer eigenen Metamorphose. 

Auch dies kann nach vorgenannten Anleitungen angegangen werden. Ist es geklärt, so findet sich hier rasch ein Ziel, wie mit dem erworbenen Geld verfahren werden könnte. Beispielsweise in der Form, dass es durchaus zu Zwecken eingesetzt werden kann, die im Sinn der jeweiligen, und zu Beginn hinderlichen, Werte sind, so dass diese Werte dann nicht mehr hinderlich, sondern im Nachhinein betrachtet ein positiver, förderlicher Ansatz (oder sogar als das Ziel selbst) werden.

Da Geld nun nicht mehr ein Gegenstand, ein Stein des Anstoßes oder Ähnliches ist, sondern als ein Mittel zum Zweck angesehen wird - was es letztlich ja auch ist!, nämlich zu dem Zweck, die persönlichen Werte zu leben - wird Geld nicht mehr weiter als mit „negativer Energie“ behaftet angesehen. So ist es nicht nur möglich, sondern wird zum Fakt, dass eben diese Menschen sich nun des Mittels Geld für ihre positiven Zwecke, die ihren Werten gelten, bedienen.

Warum ich Ihnen das dann alles erzähle?

Aus zweierlei Gründen:

Weil 

a) die eben aufgeführte Auffassung weit verbreitet ist (nur allzu oft liegt alles am Geld).

und 

b) weil ich Ihnen, wo wir nun langsam zum Schluss dieses Buches kommen, eine Coachingarbeit im Detail vorstellen wollte.


Es ging ganz einfach nur noch einmal darum, zu verdeutlichen, dass der Glaube beim Denken über allem steht. Kommen Sie hier scheinbar nicht weiter, so gilt es, erst einmal Werte zu überdenken und an Fähigkeiten zu arbeiten, um daran glauben zu können.

Nur, wenn Sie daran glauben können, dass es machbar ist, wenn Sie absolut davon überzeugt sind, dann wird es machbar sein!


Beste Grüße,

Michael Bauer


Vorwort


Wie ich in einigen Fällen meiner Arbeit als Coach beobachtet habe, leiden die Menschen nicht selten unter den Folgen von „Fortschritten“. Viele Neuerungen der Technik und deren Auswirkungen auf unsere Welt, aber auch die dadurch bewirkte Umstellung von Denk- und Verhaltensgewohnheiten bringen dem Menschen nicht nur Positives. So geschieht es, dass man manchmal das Maß für eine natürliche, einfache und selbst bestimmte Sichtweise der Dinge aus den Augen verliert.

Vermehrter Stress und die Angst und Sorge um die Erhaltung der gewonnenen Standards lassen die Menschen oft Wege gehen, die es ihnen im Grunde nur erschweren, einen erfüllenden Mehrwert in ihrem Leben zu schaffen. Anstatt zu agieren wird häufig nur reagiert. 

Dies führt nicht selten zu einer folgenreichen Verkettung von Umständen und Denkprozessen, welche den Menschen hineinzieht in eine Verkomplizierung des eigenen Daseins. Häufig resultiert daraus eine (psychisch verminderte) Lebensqualität, die im Grunde viel besser sein könnte.

Dieses Buch soll dazu anregen, eine etwaige Krise als Chance zu erkennen und zugleich Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Ich stelle Ihnen Möglichkeiten und Techniken vor, wie Sie „Altlasten“ auflösen, eine positivere Einstellung erreichen und von dieser profitieren können. Lesen Sie das Buch von Anfang bis Ende und der Reihe nach. So kann sich der Inhalt im Unterbewusstsein ausbreiten und entsprechende Veränderungen anleiten.


PS: Ich stelle Ihnen in diesem Buch jede Menge Fragen. Wenn Sie in Ihrem Leben etwas verändern möchten, so lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie Sie sie beantworten möchten, um positive Veränderungen zu erzielen.

Das Leben durch die Sprache verstehen