Weshalb muss ich auf meinen Säure-Basen-Haushalt achten?

Verschiedene Organe oder Gewebe zeichnen sich durch verschiedene pH-Werte aus. Im Magen herrscht zum Beispiel ein saures Milieu. Das ist auch in Ordnung so, denn wir brauchen die Magensäure, um Nahrungsmittel zu zersetzen und verdauen zu können. Ist dieser Zustand entgleist, entstehen möglicherweise Geschwüre oder wir bekommen Sodbrennen.

Unser Körper versucht ständig und überall das Säure-Basen-Verhältnis aufrechtzuerhalten und auszugleichen. Wenn beispielsweise ein Muskel übersäuert ist, entsteht ein Muskelkater, der Schmerzen verursachen kann. Deshalb: Was wir essen und trinken, sollte ausgeglichen sein und unseren Körper nicht übersäuern. Übrigens gedeihen Tumore und Gewebeerkrankungen in einem übersäuerten Milieu am besten.

Wie kann ich mein Zellmilieu positiv beeinflussen?

Eine ganz einfache Möglichkeit, Ihren pH-Wert zu messen, bietet ein sogenanntes Indikator-Papier. Kaufen Sie sich das Indikator-Papier pH 5,2-7,4 in Ihrer Apotheke. Das sind Teststreifen zur Kontrolle Ihres Harn-pH-Wertes.

Sie sollten mindestens 1 x pro Tag einen pH-Wert von 7,4 aufweisen. Mit einem niedrigeren pH-Wert in Richtung zu 5,2 sind Sie eher übersäuert. Wenn Sie feststellen, dass Sie zu sauer sind, versuchen Sie, ob Sie diesen Zustand über Ihre Ernährung wieder regeln können, beispielsweise über ein Ernährungskonzept von metabolic balance oder die 5-Elemente-Küche aus der chinesischen Medizin. Wenn das nicht zum Erfolg führt, sollten Sie sich mithilfe einer ganzheitlichen Therapiemethode entsäuern. Hier sind die Entgiftungs- und Entsäuerungswickel sehr erfolgreich.

Warum werden bei uns oft nur Symptome behandelt?

In der westlichen Medizin sind wir es gewohnt, dass Symptome behandelt werden. Wenn beispielsweise der Kopf schmerzt, wird eine Kopfschmerztablette genommen, oder wenn das Knie schmerzt, wird das Knie behandelt.

Doch in manchen Fällen kann es sein, dass die Ursache dieser Beschwerden ganz wo anders liegt. Zum Beispiel kann die Ursache für Gelenkbeschwerden in der Statik liegen. Durchblutung oder Stoffwechsel können die Ursache für Kopfschmerzen sein.

Stellen Sie sich vor, Lieschen Müller, die immer friert und Vegetarierin ist, erhält die gleiche Kopfschmerztablette wie Alois Huber, der übergewichtig ist und an Bluthochdruck leidet. Glauben Sie, die Tablette wirkt bei beiden gleich? Verstehen Sie, warum nicht nach der Ursache der Kopfschmerzen gesucht wird?

Wenn in unserem Medizinsystem nach der Ursache der Kopfschmerzen geforscht wird, passiert möglicherweise Folgendes:

Eine Frau geht mit Kopfschmerzen zum Hausarzt. Dort wird ihr erst einmal der Blutdruck gemessen. Da nichts Auffälliges gemessen wird, wird ihr als Nächstes Blut abgenommen. Aber auch im Labor kommt man zu keinem Befund. Jetzt wird sie zum Orthopäden geschickt. Es wird ein Röntgenbild aufgenommen und wieder findet sich nichts Auffälliges. Sie wird zum Augenarzt, zum Frauenarzt und zum Nervenarzt geschickt. Alles Mögliche wird mithilfe der Apparate-Medizin gemessen. Nachdem die Patientin eine Menge Untersuchungen durchgemacht hat und nichts gefunden wurde, erhält sie die Diagnose psychosomatisch oder vegetative Dysfunktion. Sie bekommt Schmerztabletten verschrieben. Die Ursache der Beschwerden wurde jedoch nicht gefunden.

Nehmen Sie die Verantwortung für Ihre Gesundheit selbst in die Hand

Nehmen Sie nicht einfach eine Tablette! Sondern fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Therapeuten nach, welche Ursache für Ihre Beschwerden vorliegt! Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie nach! Wenn Sie mit der Antwort nicht zufrieden sind, dann wenden Sie sich an einen Arzt oder Therapeuten, der ganzheitlich behandelt.

Ein guter Arzt oder Therapeut, der die Ursache der Erkrankung sucht und den Menschen als ganzheitliches Wesen (Lebenssituation, Mann oder Frau, gesundheitlicher Zustand usw.) untersucht, wird auch ganzheitlich behandeln.

Je chronischer, also je länger die Beschwerden bereits bestehen, desto notwendiger ist es, nach den Ursachen der Erkrankung zu suchen.

Bei einer akuten Verletzung muss natürlich sofort genau das behandelt werden.

Fühlen Sie Ihrem Arzt oder Therapeuten auf den Zahn

Wenn Sie einen Arzt und einen Therapeuten gefunden haben, achten Sie darauf, dass Arzt und Therapeut als Team für Ihre Gesundheit zusammenarbeiten.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Therapeuten, welche ganzheitlichen Therapiemethoden er anbietet.

Fühlen Sie Ihrem Arzt und Therapeuten auf den Zahn! Schließlich geht es um Ihren Körper und um Ihre Gesundheit!

Checkliste für den Arztbesuch

Sie sollten gut vorbereitet sein, wenn Sie wegen chronischer Schmerzen zu einem Arzt gehen. Schreiben Sie sich auf, wie, wo und wann die Schmerzen auftreten. Auf einer Skala von null bis zehn können Sie den Schmerz beurteilen. Null ist kein Schmerz und zehn ist fast unerträglicher Schmerz.